REITs, Shopping-Center & Benchmarking. Drei neue IIWM-Paper erschienen.

Das aktuelle IIWM-Paper No. 4 ‚REITs in Europa‘ von Lossau/Focke zeigt eine Bestandsaufnahme des REIT-Marktes in Europa. Für ausgewählte Länder (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Belgien und Niederlande) wird analysiert, wie die wesentlichen rechtlichen Regelungen bezüglich REITs in dem Land aussehen, wobei Gemeinsamkeiten und Unterschiede der nationalen Regelungen deutlich werden.

Unser IIWM-Paper No. 5 ‚Die Revitalisierung von Shopping-Centern in Deutschland‘ von Bauer/Rock beschäftigt sich mit der Revitalisierung von Shopping-Centern in Deutschland. Es wird das zentrale Ziel verfolgt, zu analysieren, welche Auswirkungen ausgewählte, aktuelle Trends auf den Einzelhandel und auf Shopping-Center haben. Des Weiteren wird untersucht, welche Maßnahmen im Zuge einer Revitalisierung nötig sind, damit Shopping-Center in Zukunft erfolgreich am Markt bestehen können oder ob das Konzept dieser Asset-Klasse generell nicht mehr zukunftsfähig ist.

Weiterhin das IIWM-Paper No. 6 ‚Immobilien-Benchmarking‘ von Richter/Schöne, das sich dem Immobilien-Benchmarking widmet. Zentrales Ziel der Schrift ist es, einen Einblick in die bisherige Etablierung des Benchmarkings in den Managementebenen der Immobilienwirtschaft zu gewinnen und die Eigenschaft der Heterogenität der Immobilien im Benchmarking hervorzuheben. Weiterhin wird auch die Regressionsanalyse beschrieben, um dem Faktor der Heterogenität gerecht zu werden und statistisch belastbare Cluster zum Vergleich von so unterschiedlichen Immobilien abzuleiten.

Die Standortanalyse im deutschen Einzelhandel. IIWM-Paper No. 3 von Heinecke/Schöne erschienen

Heinecke, Jana; Schöne, Lars Bernhard (2018): Standortanalyse im deutschen Einzelhandel. Empirische Untersuchung immobilienwirtschaftlicher Faktoren. In: IIWM (Hrsg.): IIWM-Paper No. 3, Aschaffenburg: IIWM Institut für Immobilienwirtschaft und -management, Dezember 2018.

Der Fokus dieser Schrift liegt auf der Untersuchung der immobilienwirtschaftlichen Einflussfaktoren im Einzelhandel. Im Rahmen dieses Arbeitspapiers wurden 67 Einflussfaktoren identifiziert, zehn übergeordneten Faktorengruppen zugeteilt und in Form eines Standortfaktorenkatalogs zusammengefasst. Unter der Zielsetzung die praktische Relevanz dieser Faktoren zu ermitteln, wurde in diesem Zusammenhang die Studie ‚Empirische Untersuchung der Standortfaktoren im Einzelhandel‘ mittels eines webbasierten Fragebogens durchgeführt. Da im Rahmen der Studie ebenfalls die Frage beantwortet werden sollte, ob und wie die Bedeutsamkeit der Faktoren je nach Einzelhandelsbranche variiert, wurden die Ergebnisse der Studie – getrennt nach dem Gesichtspunkt des Sortiments – für die Teilbranchen Food/Near-Food, nur Food und Non-Food des Einzelhandels ausgewertet. Dabei hat sich die Annahme, dass Unternehmen verschiedener Teilbranchen des Einzelhandels unterschiedliche Ansprüche an einen Standort stellen, im Rahmen der Studie bestätigt. Im Vergleich der Ergebnisse der einzelnen Branchen wird deutlich, dass die Standortfaktoren (von den einzelnen Teilbranchen) grundsätzlich in einer anderen Reihenfolge priorisiert werden. Dies macht deutlich, dass auch innerhalb der Gesamtbranche des Einzelhandels spezifische Anforderungen und Bedürfnisse der verschiedenen Teilbranchen an einen Standort bestehen.

Masterstudenten der h-ab gewinnen mit Proptech-Startup auf Euro Finance Week

Christoph Schmidt und Jerome Sprinkmeier sicherten sich auf dem Frankfurt European Real Estate Forum mit ihrem Startup „DocEstate“ den ersten Platz.

Die Geschäftsidee unserer Masterstudenten Christoph Schmidt und Jerome Sprinkmeier wurde bereits im Frühsommer im Rahmen des Masterstudiengangs Immobilienmanagement (IMT) prämiert. Jetzt wurde sie unter dem Namen „DocEstate“ in eine Unternehmensgründung umgesetzt und ein weiteres Mal ausgezeichnet: Auf dem Frankfurt European Real Estate Forum im Rahmen der Euro Finance Week am 15. November hat DocEstate den ersten Platz im PropTech Marketplace gewonnen. Das Publikum der Veranstaltung durfte Spielgeld auf die anwesenden acht PropTechs setzen. Mit einem fast doppelt so hohen Budget setzte sich DocEstate klar gegenüber dem Zweitplatzierten durch.

Die Geschäftsidee
Mit ihrem Startup haben sich Christoph Schmidt und Jerome Sprinkmeier zum Ziel gesetzt, mit zeitfressenden Behördengängen Schluss zu machen. Wer einmal nachgerechnet hat, wie hoch der Aufwand der Immobilienwirtschaft für Behördengänge ist, wird vermutlich angesichts der Anzahl den Glauben an die Effizienz verlieren. Als studentische Mitarbeiter von Immobilienunternehmen haben die beiden Gründer bereits selbst viele Stunden in Amtstuben verbracht. Bezahlt und unfreiwillig. Diesem Umstand wollen sie mit einer klugen eGovernment-Lösung endgültig den Garaus machen.

Die Bewerbungsfrist für den nächsten Jahrgang des Masterstudiengangs Immobilienmanagement hat am 15. November 2018 begonnen.

IIWM-Kollegin Prof. Rock unter die „Top-25-Frauen in der Immobilienwirtschaft“ gewählt

Professorin Dr. Verena Rock und h-ab-Absolventin Christina Ofschonka belegen Spitzenplätze im Ranking „Top-25-Frauen in der Immobilienwirtschaft“

Weniger als zehn Prozent beträgt derzeit der Anteil an weiblichen Führungskräften in Vorstandsetagen börsenorientierter Immobilienunternehmen. Um Frauen, die in der und für die Immobilienbranche viel leisten, zu würdigen, hat das Fachmagazin „Immobilienmanager“ in der Oktoberausgabe eine Rangliste mit den 25 bedeutendsten Frauen in der Immobilienwirtschaft veröffentlicht.

Unter den Top 5 in der Kategorie „Influencerin“ ist Professorin Dr. Verena Rock vertreten, die an der Hochschule Aschaffenburg u.a. Immobilieninvestment und -management lehrt und den Masterstudiengang Immobilienmanagementkoordiniert. Im hochschuleigenen Institut für Immobilienwirtschaft und -management (IIWM) fungiert sie als stellvertretende Leitung. Bevor sie an die Hochschule berufen wurde, arbeitete sie als Immobilienfondsmanagerin. Außerdem ist sie im Rahmen von Studiengangsakkreditierungen für die Berufsvereinigung RICS (Royal Institution of Chartered Surveyors) sowie im Vorstand der Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) tätig und sitzt in der Fachjury des Immobilienmanager-Awards.

h-ab-Absolventin Christina Ofschonka belegt Platz 1 in der „Watchlist“ für hoch talentierte junge Frauen. Sie hat 2006 als Beste ihres Jahrgangs an der h-ab den Studiengang Betriebswirtschaft und Recht mit dem Diplom abgeschlossen und arbeitet jetzt als Executive Director Fund Management bei AEW Ciloger S.A. Dort wurde sie 2016 – nach zehnjähriger Berufserfahrung, die sie u. a. im Portfoliomanagement bei der Alten Leipziger Versicherung sammelte – als Expertin für Einzelhandelsimmobilien eingestellt, und managt im internationalen Frankfurter Team inzwischen Fonds in dreistelliger Millionenhöhe.

Neben den genannten Kategorien gab es mit den „Managerinnen“, den „Innovatorinnen“ und den „Beraterinnen“ noch drei weitere Gruppen, aus denen eine siebenköpfige Fachjury die jeweils fünf Besten auswählte. Bei der Erstellung der Rangliste mitgewirkt hat die Personalberatung Stoneset Partners.

Lesen Sie hier den Beitrag „Die Top-25-Frauen der Branche“ im Fachmagazin „Immobilienmanager“ Ausgabe Oktober 2018.

And the Winner is… ‚Real Estate Start Up Challenge‘ erfolgreich abgeschlossen

Mit ambitionierten und professionellen Pitch-Präsentationen schlossen 24 Studierende des Masterstudiengangs Immobilienmanagement der Hochschule Aschaffenburg am 27. Juni ihr 3-monatiges Real Estate Start-Up Projekt erfolgreich ab.

In Kooperation mit dem Accelerator Blackprint Booster, die studentische Gründungen aktiv fördern möchten, hatten sie seit März eifrig an der Entwicklung von Ideen und digitalen Geschäftsmodellen für die Immobilienwirtschaft gearbeitet. Aufgabe war es, ein digitales Geschäftsmodell zu entwickeln, das Ineffizienzen in einem immobilienwirtschaftlichen Prozess beheben kann und eine hohe Skalierbarkeit bietet.

Dazu erhielten sie im Rahmen des begleitenden Studienseminars Anregungen, Tipps und Tricks aus erster Hand von etablierten PropTechs wie 21st Real Estate, Share DNC und wohnungshelden. Des Weiteren standen Probe Pitches im Tech Quartier, ein Design Thinking Workshop im Innovation Lab von PWC in Frankfurt und ein Branding Workshop mit Holy Moly auf dem Programm.

Geehrt mit der von Blackprint Booster ausgelobten Prämie in Höhe von 1.000€ wurde am Ende ein 4-köpfiges studentisches Team, das eine innovative Idee für den optimierten Dokumententransfer im Transaktionsprozess entwickelt hatte. Die Gewinner wurden von einer prominent besetzten und mit der PropTech Szene bestens vertrauten Jury ausgewählt: Neben Alexander Ubach-Utermöhl, Geschäftsführer von Blackprint Booster und Kooperationspartner der Challenge, erlebten Axel König, Gesellschafter von NAI Apollo, Heike Gündling, COO von Architrave und Prof. Dr. Verena Rock, Direktorin des IIWM an der Hochschule Aschaffenburg, einen spannenden Präsentationstag mit interessanten Geschäftsideen und Gedanken, deren Weiterverfolgung sich lohnt.

IIWM-Paper im Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ZBW gelistet

Das IIWM Institut für Immobilienwirtschaft und -management ist mit der Schriftenreihe IIWM-Papers nunmehr im Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ZBW gelistet.

Link zum IIWM auf der EconStor-Plattform der ZBW.

EconStor ist der Publikationsserver für wirtschaftswissenschaftliche Fachliteratur. Mit über 153.000 Volltexten und 400 Institutionen gehört EconStor zu den größten Repositorien seiner Wissenschaftsdisziplin und belegt regelmäßig vordere Plätze bei internationalen Rankings.

 

Master Immobilienmanagement erfolgreich RICS-akkreditiert

Die Hochschule Aschaffenburg freut sich über die erfolgreiche Akkreditierung des Masterstudienganges Immobilienmanagement durch das RICS Continental Europe Standards Board. Nunmehr ist neben dem Bachelor- auch der Masterstudiengang für die nächsten fünf Jahrgänge bis einschliesslich 2020 akkreditiert.

Aktuell läuft die Anmeldefrist für das Masterstudium noch bis zum 15.02.2018.

Studieninteressenten können sich gern HIER informieren und bewerben!

Mietpreisbremse. Was machen eigentlich die anderen Länder? IIWM-Paper No. 2 von Schmitt/Schöne erschienen

Schmitt, Timo; Schöne, Lars Bernhard (2018): Staatliche Interventionen in Wohnimmobilienmärkten. Synopse internationaler Regulierungen. In: IIWM (Hrsg.): IIWM-Paper No. 2, Aschaffenburg: IIWM Institut für Immobilienwirtschaft und -management, Januar 2018.

Die Studie beschäftigt sich mit den Inhalten und der Wirkung des in Deutschland eingeführten Mietrechtsnovellierungsgesetzes. Zentrales Ziel der Arbeit ist es, die bisher wahrnehmbaren Auswirkungen dieser Interventionsmaßnahme darzustellen und die Ergebnisse dieser ersten Untersuchung durch eine Gegenüberstellung mit staatlichen Maßnahmen im internationalen Raum zu festigen. Dabei wurden sowohl dem Mietrechtsnovellierungsgesetz ähnliche Regulierungen als auch anderweitige Maßnahmen untersucht, die von Staaten zur Dämpfung und Kontrolle der Mietpreise angewandt werden. Es wurde hauptsächlich auf statistische Daten sowie vorhandene Literatur und wissenschaftliche Analysen zurückgegriffen. Nach der Wirkungsanalyse der jeweiligen Maßnahmen wird im Fazit auf die Sinnhaftigkeit und Wirkung von
staatlichen Interventionsmaßnahmen zur Mietpreisbegrenzung im Allgemeinen eingegangen.

IIWM-Paper No. 1 erschienen: Preisblasen auf Büroimmobilienmärkten von Manuel Erler

Erler, Manuel (2017): Preisblasen auf Büroimmobilienmärkten – Eine empirische Betrachtung deutscher A- und B-Städte. In: IIWM (Hrsg.) IIWM-Paper No. 1, Aschaffenburg: IIWM Institut für Immobilienwirtschaft und -management, Dezember 2017.

In dem anhaltend günstigen Finanzierungsumfeld mit niedrigen Zinsen und ausgedehnter Liquidität verzeichneten Immobilien in Deutschland über die vergangenen Jahre außeror-dentliche Wertzuwächse. Angesichts dieser Entwicklungen stellt sich die Frage, ob auf den Büroimmobilienmärkten der deutschen A- und B-Städte aktuell eine Preisblase heran-wächst? Überhitzungen werden dabei als eine Abweichung des Marktpreises von seinem fundamental gerechtfertigten Wert, der auf Basis wertbestimmender Faktoren ökonomisch begründbar ist, angesehen. Der Fokus der empirischen Ausarbeitung liegt auf integrations- und kointegrationsbasierten Testverfahren auf Preisblasen, in denen die Preisdynamik anhand von rechtsseitigen Einheitswurzeltests untersucht wird. Die Analyseergebnisse der Preis-Miet-Verhältnisse und q-Werte nach Tobin belegen ein angespanntes Bewertungsni-veau auf den Büroimmobilienmärkten, was die Existenz einer Immobilienpreisblase zu-nehmend unterstützt.